Produktbesprechungen
Bilder: Philips
Extravagantes Gold ergänzt neben schlichtem Weiß und elegantem Schwarz die Farbpalette der neuen LED-Pendelleuchte Cielo aus dem Hause Philips.
Leuchtender Schirm
In die LED-Technik investieren die Leuchtenhersteller jede Menge Geld und Energie, sehen viele unter ihnen darin doch die Zukunft ihrer Branche. Während die einen nun lediglich das herkömmliche Leuchtmittel gegen eine oder mehrere sparsame LEDs austauschen, begeben sich die anderen auf Erkundungstour, um das wahre Potenzial dieser kleinen Lampen zu entdecken. Am Ziel angekommen, präsentieren diese Unternehmen ihren Kunden dann bestenfalls völlig neue Kreationen. Ein solches Beispiel ist die Pendelleuchte Cielo von Lirio by Philips. Was dank bekannter geometrischer Formen auf den ersten Blick wie eine herkömmliche Leuchte aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Neuling. Denn eine sichtbare Fassung mit entsprechender Lampe sucht man hier vergebens. Stattdessen wird das Licht von 24 Leuchtdioden mit je 2,5 Watt erzeugt. Diese sind unsichtbar und gleichmäßig verteilt auf der Innenseite des Leuchtenschirms angeordnet. Cielo verbraucht somit trotz LED-Technik zwar immer noch sechzig Watt, was – verglichen mit einer herkömmlichen Lichtquelle – allerdings 320 Watt entspricht. Das warmweiße, glühlampenähnliche Licht hat eine Farbtemperatur von 2.700 Kelvin und lässt sich dimmen. Wenn Cielo im Schnitt drei Stunden täglich leuchtet, darf ihr Besitzer davon ausgehen, dass er an ihr zwanzig Jahre seine Freude haben wird. Und wer sich in diesem Zeitraum nicht sowieso schon längst eine neue Leuchte gekauft hat, der wird sich spätestens dann von Cielo verabschieden müssen. Denn die Leuchtmittel können nicht ausgetauscht werden, oder wie es in der Pressemitteilung positiv formuliert geschrieben steht: "Ein Wechsel des Leuchtmittels entfällt." Die im Durchmesser sechzig Zentimeter große Leuchte schlägt mit voraussichtlich 800 Euro zu Buche und kann ab Herbst dieses Jahres in den Farben Schwarz, Weiß und Gold geordert werden. sh


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Bilder: Bauwerk Parkett
Die Kollektionen von Bauwerk Parkett zeigen sich vielseitig in Optik und Anspruch: naturgeölte Landhausdiele Villapark (Frontpage), harzgetränktes Zweischichtparkett Denspark (oben), strapazierfähige Maxipark-Dielen (Mitte) und gefärbte Hölzer bei Freestyle (unten).
Langlebiges Design aus der Natur
Alle reden über Nachhaltigkeit, doch nur eine Minderheit lebt sie tatsächlich in der Konsequenz. Gerade bei Bodenbelägen liegen Anspruchsdenken und Wirklichkeit oft weit auseinander, was oftmals schon nach kurzer Zeit bitter bereut wird. Denn ein Bodenbelag lässt sich nicht wie ein Möbelstück oder auch ein Fenster mal geschwind austauschen – was einmal liegt, das liegt, sagt zwar weniger der Volksmund, aber ein von Lärm, Schmutz und Ärger geplagter Bauherr. Weshalb gut überlegt sein will, über welches Material ein Bewohner künftig zu schreiten gedenkt, wie es sich barfuß anfühlen soll und was für eine Optik am ehesten zusagt. Wer nach guter Qualität sucht, großen Wert auf die Aspekte Wohngesundheit und Design legt sowie auf vorbildliche Ökobilanzen achtet, könnte durchaus bei dem Schweizer Parketthersteller Bauwerk bei der Suche nach dem passenden Bodenbelag fündig werden.
Die Kollektion Villapark in den Holzarten Eiche oder Walnuss besticht durch ihre warme Struktur und fühlt sich unter nackten Füßen sehr angenehm an. Die Landhausdielen mit durchgängiger Längsfase werden nach traditioneller Handwerksmethode und mit großer Sorgfalt gebürstet und verarbeitet, die geölten Oberflächen verströmen einen angenehmen Duft. Mit einer Aufbauhöhe von lediglich 9,5 Millimetern eignen sich die 2,10 Meter langen und 19 Zentimeter breiten Dielen auch für die Sanierung; professionelle Übergänge, etwa zu Fliesen, stellen keine Hürde dar. Empfehlenswert – vor allem bei Fußbodenheizungen – ist die vollflächige Verklebung auf dem Untergrund, was nicht nur die Wärmeleitung verbessert sondern auch den hohlen Klang beim Begehen ausmerzt.
Ist ein besonders strapazierfähiger Belag gefragt, empfiehlt sich das Zweischichtparkett Denspark. Durch und durch mit Harz getränkt, erreicht die vier Millimeter dicke Deckschicht eine Härte, die dreimal höher ist als die der entsprechenden Holzart. Unansehnliche Dellen und Schrammen zeigen sich – wenn überhaupt – entweder erst nach langer Zeit oder bedürfen fast schon vorsätzlicher Zerstörungswut. Egal wie viele Menschen über das Parkett flanieren – die Optik des Bodenbelags bleibt lange ansprechend und frisch. Zudem lässt sich der versiegelte oder geölte Holzboden mehrmals abschleifen und zeigt sich nach aufgefrischter Oberflächenbehandlung wie neu. Denspark gibt es in den beiden Holzarten kanadischer Ahorn und Buche ungedämpft; wer es statt rustikal eher elegant mag, hat beim Buchenparkett zudem die Wahl zwischen den zwei eingefärbten Farbtönen Buche steingrau und anthrazit. Die elf Millimeter hohen Nut- und Federriemen im Format 470 x 70 Millimeter verleihen jedem Raum einen individuellen Charme.
Mit den Maxipark-Dielen von Bauwerk Parkett zieht der beliebte Landhausstil in die eigenen vier Wände ein. Die Holzböden können nach Wunsch schwimmend im beliebten Fischgratmuster verlegt werden. Der strapazierfähige Boden aus edlen Hölzern wie Ahorn oder Kirschbaum bleibt lange schön und hat eine Lebensdauer von bis zu 40 Jahren. Bei Kratzern kann der Belag einfach abgeschliffen und wieder neu versiegelt werden.
Hinter dem Konzept "Freestyle" steckt die Idee, dem Planer oder Kunden die Möglichkeit zu geben, dank präziser Fertigung nach eigenen Vorstellungen verschiedene Formate und Holzarten aus dem Sortiment zu kombinieren, individuell zusammenzustellen und zu verlegen. Das erlaubt ein vielseitiges Spiel mit Farben, Formen und Mustern. So entsteht beispielsweise aus hellen und dunklen Holzarten ein peppiges Streifenmuster oder mit weißen, schwarzen und grauen Nuancen ein eher zurückhaltendes Bild. Auch verschiedene Formate lassen sich kombinieren – etwa im Wechsel zwischen dem großzügigen Megapark-Format und den kleineren, schmaleren Stäben von Unopark. Die Auswahl an Holztönen reicht von Esche Schnee über Buche Colomba bis hin zu Eiche Terranera. si


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